der tag des adlers
hinter den tränen zahnloser waldtiere
die sich alle mit namen kennen und doch nicht miteinander sprechen
(die imigration der tiere
sie hat versagt
also ist der wald tot und damit auch die tiere)
fast an jeder bushaltestelle dieses flattern
die ereignisse erinnern sich
sie fallen in den schlaf (dort gehören sie auch hin)
wie oft schon fielen in den letzten spielminuten tore
und dann
verschwanden die ereignisse und füllten die träume
wachten auf und gingen punkte holen
punkte braucht man
sie machen den winter kürzer
heute gilt es
die namen der imigranten werden gerufen
wir hängen an sie
wir suchen ihre namen
wenn wir sie erkennen
rufen wir den wald
die tiere erwachen
sie schauen uns an wie junge studenten alte lagerarbeiter betrachten
der himmel gewöhnt sich an diese blicke und schaut einfach zurück
gegen Stuttgart21
wer in den wolken etwas erkennen will
ein millardensäckel ohne schlechtes gewissen
was sind das für gewohnheiten!
neidisch blickt das volk und betet das mammon an
so hätten sie es gerne
die torlatten hängen etwas schief
das tornetz verfängt sich in den augen des sichtbaren widerstands
alles was man gerne mag tragen diese nicht gerade hellen gestalten davon
der einzige der dabei stabil ist
ist der torwart
aber der in fulda geborene das manchmal in den träumen in mazedonien die nächte vergräbt
bahnhöfe unter wasser
sagen sie in diesen träumen
in mazedonien
das wäre doch ein kluger einfall
da wäre der reinfall der menschheit komplett
die glaubt
wenn sie etwas höher legt sei das schon modern
während irgendwo
ein elfmeter versenkt wird
und man sich für den reichtum
nichts kaufen kann
höchstens eine mütze von eintracht frankfurt und
nachhause geht
mit dem gefühl
das widerstand viel wichtiger ist als drei punkte
ein millardensäckel ohne schlechtes gewissen
was sind das für gewohnheiten!
neidisch blickt das volk und betet das mammon an
so hätten sie es gerne
die torlatten hängen etwas schief
das tornetz verfängt sich in den augen des sichtbaren widerstands
alles was man gerne mag tragen diese nicht gerade hellen gestalten davon
der einzige der dabei stabil ist
ist der torwart
aber der in fulda geborene das manchmal in den träumen in mazedonien die nächte vergräbt
bahnhöfe unter wasser
sagen sie in diesen träumen
in mazedonien
das wäre doch ein kluger einfall
da wäre der reinfall der menschheit komplett
die glaubt
wenn sie etwas höher legt sei das schon modern
während irgendwo
ein elfmeter versenkt wird
und man sich für den reichtum
nichts kaufen kann
höchstens eine mütze von eintracht frankfurt und
nachhause geht
mit dem gefühl
das widerstand viel wichtiger ist als drei punkte
gegen nürnberg
komm sagt beckett zu goethe
komm gehen wir ins stadion
in die kommerzbankarena
setzen wir uns mittenrein
wird schon was nutzen
sagt beckett
goethe starrt an die decke
man könnte es auch himmel nennen
nur dass der himmel mit faulen äpfeln bewachsen ist
schiller hat wieder seine launen sagt goethe
schau dir das nur an
ein wald aus äpfeln aber keine bäume zu sehen
da muss was faul dran sein denkt beckett und lacht
ist doch egal sagt er
gehen wir hin
wir verlangen ja nicht viel ein zwei tore
bloß keine gegentore
gegentore wollen wir nicht sehen
wir bringen dem schiller ein tor mit
falls es genug gibt
ja sagt goethe
ja das ist prächtig
ja sagt er
aber sie müssen gewinnen
sagt er
alles andere wäre fahrlässig
wenn du weißt was ich meine
weiß ich sagt beckett
weiß ich
aber was soll man machen
sie spielen halt gegen andere
vielleicht ist dass der fehler
er lacht
man müsste die ganzen spiele dylan thomas übergeben
damit er ausrechnet wer gewinnt
oh nein sagt goethe
er rechnet das ganze doch anhand der jacken aus die
getragen werden
sind auch frauen da fragt goethe schließlich
ich hab da zuletzt eine gekannt
die hatte was im auge
sonst hätte sie gesehen was ich für ein kerl ich war
das marienbader mädl klagt beckett
ja sie ist auch im stadion
aber sie hält zu nürnberg
weil sie immer an dem gelben mund
eines alten würdenträgers denken musste
der ihr die schönsten elegien der welt gewidmet hat
oh du süsser duft des schweigens
dünne ratlosigkeit darf sich nicht breit machen
man darf verlangen dass man vergessen wird wo man steht
man darf auch verlangen dass man spiele gewinnt
oh süsse niederträchtigkeit der niederlage
wir wollen uns nicht dran gewöhnen
wir wollen uns hochangelnd zu den süßen früchten bewegen
wir wollen nicht warten bis die faul werden
wir sind doch hier nicht bei schillers
Abonnieren
Posts (Atom)


